Holzfußböden und Umwelt



Neben der Langlebigkeit und der Qualität rückt auch immer mehr die ökologische Unbedenklichkeit von Produkten in den Fokus der Bevölkerung und trägt zur bewussten Kaufentscheidung bei. Diesen Trend aufgreifend wurden von der TU München für Fußböden aus Holz Sach-Ökobilanzen nach DIN EN ISO 14040 – 14043 erarbeitet.

 

Resümierend wird gesagt, „dass die Umweltauswirkungen von Holzfußböden sehr gering sind“ 1. Das erschließt sich vor allem aus der langen Nutzungsdauer des jeweiligen Holzfußbodens, wobei Holzpflaster zu den am längsten verwendeten Bodenbelägen zählt. Das während des Wachstums gespeicherte Kohlenstoffdioxid (CO2) wird während der Produktion des Holzpflasters nur teilweise wieder freigesetzt und bleibt überwiegend im Holz gespeichert.

 

Auch im Bezug auf die Verlegung von Holzpflaster hat sich das Bild gewandelt. Wurden früher teerhaltige Bitumenanstriche zur Verklebung des Materials auf schwierigen Untergründen verwendet, setzt man heute in den allermeisten Fällen auf PU-Kleber und Dispersionsklebstoffe gemäß GISCODE D12 für Verlegewerkstoffe.

 

 

1 Holzforschung München – HFM, Technische Universität München: Ökobilanzierung Holzfußböden; 2. überarbeitete Auflage, August 2002, München

2 GIS - Gefahrstoff-Informations-System; D1 Lösemittelfreie Dispersions-Verlegewerkstoffe

 

 


Holzpflasterwerk Böhrigen GmbH
Karl-Wagner-Straße 2B
09661 Striegistal OT Böhrigen
Telefon:  03 43 22 / 4 30 20
Telefax:  03 43 22 / 4 47 99
info@holzpflaster-boehrigen.de
» Suche
» AGB